12. Oktober 2008
An der ersten Ausfahrt vom Autoput fahre ich runter und finde eine schöne Strecke über kleine Straßen. Die Vojvodina ist eine ländliche Gegend. Weite Felder erstrecken sich über die nur leicht hügelige Landschaft. Auf den Straßen herrscht reger landwirtschaftlicher Verkehr. Die vielen Pferdewagen geben einem das Gefühl, in der Zeit zurück gereist zu sein. Es sind viele Menschen auf den Feldern. Das schöne Wetter wird genutzt, um die letzte Ernte einzufahren oder die bereits gemähten Felder abzubrennen. Die Pferdewagen und die, hauptsächlich mit Rüben, schwer beladenen Traktor-Gespanne bescheren mir ein ungewohntes Fahrvergnügen. Ich kann jetzt auch mal überholen.
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10. Oktober 2008
Zu den kontinentalen Frühstücksstullen im Hotel Nové Zámky gibt es Kaffee und das MTV Morgenprogramm. Das Wetter hat sich ein wenig gebessert und der Regen fällt seltener und dann auch nur noch leicht. In Regenbekleidung steige ich wieder aufs Krad. Nach knapp einer Stunde Fahrt ist die Grenze zu Ungarn erreicht. Nach Budapest muss ich nun nur noch der Donau folgen. In Tata kommt die Sonne hervor und der Rest des Tages scheint vielversprechend. Vielleicht wird es ja auch ein bisschen wärmer.
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29. September 2008
Die ADAC-Karte, die ich mir in Zittau kaufe erweist sich für meine Zwecke als völlig unbrauchbar. Kurz nach Grenzübertritt finde ich mich auf der Autobahn wieder. Die neue, an der Autobahn-Tankstelle gekaufte, Karte führt mich dann über eine wunderschöne und leicht bergige kleine Nebenstrecke. Die kleinen Straßen sind ideal zum Mopedfahren. Dank der guten Ausschilderung und des wenigen Verkehrs fliegt man entspannt durch die Landschaft.
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25. September 2008
Die Tage der Vorbereitungen und die Hektik des Startschuss’ von Slow Way Down noch in den Knochen, geht die erste Etappe der Reise ganz gemütlich los. Drei Tage nehme ich mir Zeit, um mich entlang der Elbe bis nach Dresden zu hangeln. Bereits in Boizenburg die erste Panne: Die Schraube des Bremspedals ist Weg und lässt das Fußpedal kraftlos am Trittbrett baumeln. Der örtliche Baumarkt schafft schnell Abhilfe. Die nächsten Sorgen um die Schwalbe entpuppen sich als harmloses klappern der Verschraubung des Starterzugs am Lenkerblech. Ich muss mich erst an all die Geräusche des Vogels unter Last gewöhnen.
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