Uganda – Durch Gorilla-Country
Tororo verlasse ich erst am frühen Nachmittag. Mein nächstes Ziel, die Nilquelle in Jinja, ist nur 140 Kilometer entfernt. So habe ich viel Zeit, um mich ausgiebig von den Plan-Mitarbeitern in Tororo zu verabschieden. Zum Abschluss begleitet mich Milton auf seinem Motorrad noch ein paar Kilometer aus der Stadt. Die Landschaft ist hier nur leicht hügelig und verläuft immer wieder durch dichten Wald. Trotz teilweise starken Verkehrs, sitzen immer wieder ganze Horden von Affen auf der Straße und sonnen sich. Wenn sich Fahrzeuge nähern, ziehen sie sich erst im allerletzten Moment an den Waldrand zurück. Die haben Nerven. Etwa 20 Kilometer vor Jinja erblicke ich dann linker Hand erstmals den Viktoria See. Es ist nur eine kleine Bucht zu sehen und das tatsächliche Ausmaß dieses riesigen Sees ist nur zu erahnen. In Jinja bleibe ich auf der Umgehungsstraße und biege kurz vor dem Nil nach Süden ab. Obwohl sich die eigentliche Quelle des Nil in Jinja befindet, fahre ich acht Kilometer entlang des Stroms zu den „Bujagali Falls“.
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