10. November 2008
In Richtung Amman verläuft die Strecke durch eine karge, wüstenähnliche Landschaft. Obwohl der Boden eigentlich nur sandig und steinig ist, sind weite Flächen gepflügt. Diesem staubigen Boden wird tatsächlich noch etwas Essbares abgerungen. Kurz vor Amman beginnt dann die Wüste. Im Sonnenuntergang fahre ich auf die beleuchtete Silhouette der jordanischen Hauptstadt zu.
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8. November 2008
Nach 20 Tagen nehme ich Abschied von der Türkei. Ich behalte das Land in guter Erinnerung zurück. In der Zeit, die ich hier verbracht habe, bin ich ausschließlich auf liebenswürdige Menschen getroffen. Die vielen Einladungen zum Tee kann ich am Ende gar nicht mehr zählen. Von Antakya geht es ostwärts durch den Ort Reyhanli an die Syrische Grenze. Die Abfertigung auf türkischer Seite geht zunächst recht flott. Am zweiten Checkpunkt warte ich hinter ein paar Leuten, die mit dem Taxi zur Grenze gekommen sind, und nun zu Fuß am Grenzhäuschen stehen. Als der letzte an der Reihe ist und ich gerade vorfahren will, hält ein Reisebus und die Passagiere strömen an den Schalter. Nun sind ungefähr vierzig Leute vor mir.
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27. Oktober 2008
Das Baden im Mittelmeer verschiebe ich auf später. Auf meiner Karte ist entlang der Strecke bis Mersin durchgehend Strand eingezeichnet. Kurz vor Erdemli komme ich an einem kleinen Campingplatz direkt am Meer vorbei. Heute will ich unbedingt mal wieder zelten. Aber noch ist es zu früh, um den Tag zu beenden und ich glaube bis nach Mersin noch an weiteren Campingplätzen vorbei zu kommen. Der einzige Zeltplatz, den ich unterwegs noch entdecken kann, hat aber leider schon geschlossen. In Mersin gibt es nach Auskunft der befragten Leute keine Campingmöglichkeit. Also wieder in eine Herberge.
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24. Oktober 2008
Auf dem ersten Rastplatz hinter der Bosporus-Brücke fahre ich raus, um die Kamera, mit der ich eigentlich die Einfahrt nach Asien festhalten wollte, wieder zu verstauen. Kurz bevor ich weiterfahren will, kommen zwei Trucker zu mir herüber und wollen ein bisschen Plaudern. Die Verständigung ist sehr schwierig, aber eine Einladung zum Kaffee höre ich heraus. Ihr LKW ist mit einer gut ausgestatteten Küche ausgerüstet, die sich in einer Stahlkiste unterhalb der Ladefläche befindet. Zum Nescafé holen die Beiden ihr Navigationsgerät hervor und ich soll zeigen wo ich gestartet bin. Leider kann ich das Gerät nicht bedienen, da es auf Türkisch eingestellt ist, und so zeigen sie mir stattdessen ihre Lieblingsdestination, Monaco. Nach der zweiten Tasse Kaffee verabschiede ich mich auf meinen Weg weiter gen Osten.
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