Wegesrand

Reisende unterwegs getroffen

Romy, Madeleine, Julia, Britta, Jochen

Die symphatische Familie aus Stuttgart sind die „Five in a Box“. Mit ihrer Wunderkiste sind sie auf einem Familienausflug, der sie die afrikanische Westküste runter und im Osten den Kontinent wieder bis nach Kenia hinauf führt. Die orangene Box von Jochen und „seinen vier Mädels“ ist dabei so geländegängig, dass sie auf ihrer imposanten Reise keiner schwierigen Passage ausweichen. Auch wenn sie dabei die Kiste fast in den fluten hochwassertragender Flüsse versenken. Getroffen habe ich die Fünf und ihre Box auf einem Campsite in Lusaka, Sambia.

Gute Fahrt.

Five in a Box

Ruth und Claudio

Die Österreicherin und der Schweizer sind seit 18 Monaten unterwegs. Auf ihren Honda Africa Twin geht es um die Welt. Afrika ist dabei der letzte Abschnitt ihrer langen Reise auf zwei Rädern. Getroffen habe ich sie ihrem „Heimweg“ in Sambia kurz vor Lusaka.

Gute Fahrt.

Ruth
Claudio

Florence und Jean-Philippe

Per Velo und mit Gitarre bezwingen die beiden Franzosen den afrikanischen Kontinent. Ihre Anfangsetappe brachte sie von Paris aus an die Atlantikküste im Senegal. Von dort wechselten sie per Flugzeug an den Indischen Ozean. Von Nairobi aus setzen sie ihre schweißtreibende Reise in den Süden fort. Im Juli wollen sie in Kapstadt ankommen. Dann werden die Lehrerin und der Musiker zwei Jahre unterwegs gewesen sein. Getroffen habe ich die Beiden in Mbeya, Tansania und dann noch einmal auf der Straße kurz vor der Grenze nach Malawi.

Bonne Route.

Africa Velo
Atmosferiq

Peder

Der Schwede ist mit seinem Fahrrad samt Anhänger in Stockholm gestartet und will nach China. Für viele fernreisende Radfahrer wäre diese Strecke schon Herausforderung genug. Nicht so für Peder. Er findet es langweilig, immer den direkten Weg zu nehmen. So macht er mit seinem Gespann noch einen kurzen Schlenker durch Nord-Ostafrika. Getroffen habe ich Peder erst in Khartoum und dann noch einmal auf dem Weg nach Äthiopien, wo wir gemeinsam unser Busch-Camp aufschlugen.

bedui.com

Johanna und Anselm

In Lindau am Bodensse sind die Beiden gestartet, um mit einem sehr grossen Auto auf eine sehr grosse Reise zu gehen. Mit ihrem vierrad-angetriebenen Magirus-Deutz LKW aus dem Jahr 1960 wollen sie Afrika umrunden. In 1,5 – 2 Jahren wollen sie durch Ostafrika nach Kapstadt und dann an der Westküste des Kontinents wieder nach Norden fahren. Ausgestattet mit allen nur erdenklichen Werkzeugen waeren sie sogar ausreichend praepariert, um den Oldtimer einmal um die ganze Welt zu führen. Da aber die Technik alleine nicht alles ist, kann Anselm das ganze Equipment tatsaechlich auch bedienen. Wenn er erzaehlt, er kŁoennte auf einer Motorsaege Südamerika durchqueren, so glaubt man ihm das gerne. Getroffen habe ich die Beiden auf der Faehre in den Sudan. Dort angekommen, haben wir dann auch 1000 km gemeinsam zurueckgelegt.

Gute Fahrt!

Afrika-Spuren

Beatrice und Diane

Ein Freund schenkte den Französinnen diesen Sommer spontan sein Auto. Bis dahin fristete die Kasten-Ente ein trauriges Dasein in einer Scheune bei Paris. Die Beiden besorgten eine neue Batterie, wechselten das Öl und machten sich auf, das Mittelmeer zu umrunden. Dass es für den 2CV keinen Schlüßel mehr gab, machte ihnen nichts. Im Gegenteil, so kann man den wenigstens nicht verlieren. Getroffen habe ich Beatrice und Diane in Aqaba an der Fähre nach Nuweiba. Gemeinsam bezwangen wir den ägyptischen Zoll in rekordzeit und zelteten noerdlich von Nuweiba direkt am Roten Meer. Bonne Route.

beacadiane

Gideon und Christoph

Gestartet sind sie ebenfalls in Hamburg. Und sie haben das selbe Ziel: Kapstadt.

Das werden die Beiden aber wohl weit vor mir erreichen, denn mit ihren BWMs sind sie beneidenswert stark motorisiert unterwegs. Getroffen habe ich Gideon und Christoph gleich zweimal. Das erste Mal an einer Tankstelle in Amann, Jordanien und das zweite Mal in Petra, wo sie mich gleich auf einen Kaffee einluden. Vielen Dank, Jungs. Und gute Fahrt.

wuestenritt.de