Ueber den Sinai nach Afrika
Die planmaessige Abfahrtszeit für das Schiff von Aqaba nach Nuweiba in Aegypten ist Zwoeِlf Uhr. Zwei Stunden vorher finde ich mich am Faehrhafen ein. Nach kurzer Passkontrolle darf ich bis zum Hafengebaeude vorfahren. Hier befinden sich das Büro der Faehrgesellschaft, der Zoll und das Emigrations-Office unter einem Dach. Mehrfach wurde mir erzaehlt, dass das Faehrschiff grundsaetzlich mit mehreren Stunden Verspaetung ablegt und so habe ich ausreichend Zeit und nehme die etwas umstaendliche Prozedur der Ausreise aus Jordanien gelassen hin. Immer wieder muss man vom Erdgeschoss in den ersten Stock laufen und wieder zurück. Mit vielen kleinen Zwischenschritten bekommt man auf diese Weise erst sein Ticket, kann dann die Ausreisesteuer begleichen, das Moped aus dem Pass ausstempeln lassen, noch mal was bezahlen und schliesslich zur Passkontrolle gehen. Auf meinem Gang duch die Instanzen begegne ich immer wieder zwei Frauen aus Frankreich. Wir haben die Abfertigung kurz nacheinander begonnen und so treffen wir uns bei jedem Stockwerkwechsel im Treppenhaus. Nachdem alles erledigt ist, kommen wir vor dem Gebaeude ins Gespraech. Beatrice und Diane sind Anfang September in Paris gestartet und wollen mit ihrem 28 Jahre alten Citroen 2CV, einer Kasten-Ente, das Mittelmeer umrunden.
Gemeinsam überlegen wir, wie wohl die Einreise nach Aegypten verlaufen wird. Auch die beiden haben viel über den aeusserst komplizierten und langwierigen Grenzübertritt gelesen. Neben den üblichen Grenz-Formalitaeten, kommt bei der Einreise nach Aegypten erschwerend hinzu, dass man sein Fahrzeug im Land registrieren und mit Nummernschildern versehen muss. Beatrice und Diane berichten von Bekannten, die erst kürzlich 27 Stunden für die Einreise mit dem eigenen Fahrzeug gebraucht haetten. Das kann ja heiter werden.
Um halb zwoeِlf machen wir uns gemeinsam zum Schiff auf, das bereits im Hafen liegt. Unser kleiner Oldtimer-Konvoi steigert sofort die Laune der Mitarbeiter an der Faehre. Die Schwalbe wird fachmaennisch im Bauch des Schiffes vertaeut und eine Gruppe italienischer Bustouristen verewigt sich mit der “Funny Vespa” fürs Familienalbum. Im Passagier-Bereich warten schon zahlreiche Mitreisende vor dem aegyptischen Zollbeamten, der in Jeans und T-Shirt an einem Café-Tisch seine Passkontrolle eingerichtet hat. Da ich kein Visum für Aegypten habe, wird mein Pass einkassiert. Den bekomme ich wieder, wenn ich im Hafen von Nuweiba mein Visum gekauft habe.
Mit zwei Stunden Verspaetung legt die Faehre ab. Unterwegs komme ich mit einem jungen Beduinen ins Gespraech. Er arbeitet in Petra als Touristen-Führer und wurde von einem russischen Touristen “eingekauft”, um mit ihm einen Tag nach Aegypten zu fahren. Der Russe zahlt gut und es haette leicht verdientes Geld sein kِoennen. Nur ist der Mann permanent betrunken und konnte sich erst kurz vor Abfahrt des Schiffs einigermassen wieder auf den Beinen halten.
Nach einer Stunde erreicht die Faehre Nuweiba. Unsere Spannung steigt. Nachdem wir das Schiff verlassen haben, scheinen sich alle Befürchtungen zu bestaetigen. Die ersten Grenzer, auf die wir stossen, weisen uns zurück und schicken uns zu einem anderen Gebaeude. Aber auch hier sind wir verkehrt und wissen nun nicht so recht wohin. Der dritte Anlauf klappt und wir werden freundlich von einem Beamten der “Tourist-Police” in strahlend weisser Uniform in Empfang genommen. Mit dem was folgt, haben wir nicht gerechnet. Hِoeflich erklaert der Polizist uns das Prozedere und nimmt die Sache in die Hand. Nachdem ich mir ein Visum besorgt und meinen Pass zurückgeholt habe, durchlaufen wir gemeinsam die einzelnen Stationen. Nur das Wechseln des Geldes für die Gebühren müssen wir alleine erledigen. Beim entrichten der Steuer kommt dann etwas Verwirrung auf. Ich muss für mein kleines Moped mehr als doppelt soviel bezahlen, wie die Franzosen mit dem Auto. Aber auch das klaert sich schnell. Waehrend ich mit der Schwalbe 29 Tage im Land bleiben darf, muss die Ente schon nach 10 Tagen wieder ausreisen. Da es ein Kastenwagen ist, wird sie nicht als Privat-Pkw eingestuft.
Beim registrieren der Fahrzeuge wieder Verwirrung. Diesmal allerdings auf Seiten der Beamten. Sie koennen nicht glauben, dass die Ente ein Auto ist. So wenig Hubraum und nur zwei Zylinder. Sie müssen das Gefaehrt erst in Augenschein nehmen. Tatsaechlich, kein Motorrad. Meine Papiere sorgen dann nur noch für Gelaechter. Der Hoeِhepunkt ist erreicht, als sie merken, dass ein Beamter vor ihnen, faelschlicherweise statt “Simson” “Samsung” in den Papieren notiert hat. Ein Fernseher mit 50 Kubik! Sehr komisch.
Nachdem wir die aegyptischen Nummernschilder montiert haben, dürfen wir zum finalen Checkpoint fahren. Hier gibt es nochmals eine kleine Verzِgerung. Der Beamte, der die Hoheit über das grosse Zollbuch hat, befindet sich gerade im Gebet. Nur kure Zeit spaeter verlassen wir das Zollgelaende und sind in Aegypten. Für den Grenzübertritt haben wir gerade mal zwei Stunden gebraucht.
Im dunkeln fahren wir ein Stück in Richtung Norden. Laut franzِoesischem Reiseführer soll es dort Moeglichkeiten geben, zu zelten. Und tatsaechlich finden wir nach einiger Zeit ein Restaurant, dessen Besitzer uns direkt am Roten Meer die Zelte aufschlagen laesst. Der Betrieb verfügt auch über einige Zimmer. Hier kِoennen wir Toilette und Dusche benutzen. Perfekt.
Am naechsten Morgen breche ich auf, um auf dem Sinai weiter in den Süden zu fahren. Beatrice und Diane wollen noch eine weitere Nacht an dem schِoenen Platz bleiben, und so trennt sich die kurze Reisegemeinschaft nach zwei halben Tagen. Die Strecke nach Sharm el Sheikh, wo ich die Faehre nach Hurghada nehmen will, verlaeuft mal wieder durch die Berge. Am Roten Meer ist es ziemlich heiss und so hoffe ich auf ein bisschen Abkühlung in der Hِoehe. Da es aber laengst nicht so hoch hinaus geht, wie in Jordanien, ist es auch unterwegs heiss. Staendig muss man entlang der Strecke Checkpoints der Polizei passieren. Hier muss man seinen Pass und die aegyptische Zulassung für das Moped vorzeigen.
Auf halbem Wege nach Dahab überhole ich einen Radfahrer, der sich schweissüberstroeِmt die Berge hochquaelt. Der Englaender ist in London gestartet und will auch die Faehre vom Sinai nach Afrika nehmen, um dann ebenfalls irgendwann in Kapstadt anzukommen. Vor einigen Jahren war er bereits auf dem Sinai und raet mir davon ab, in Sharm el Sheikh zu übernachten. Der Touri-Ort sei der reinste Horror. Er gibt mir den Tipp bis Dahab zu fahren und dann von dort so aufzubrechen, dass man gleich die Faehre nehmen kann. Wir verabreden uns abends auf ein Bier in Dahab, denn er will es genauso machen.
In Dahab folge ich der Strasse, die direkt zum Meer führt. Die einzigen Gebaeude, die ich ausmachen kann, gehoeِren aber zu grossen Ressort-Hotels. Ich entdecke ein Schild mit der Aufschrift “To the Beach” und fahre zwischen hohen Mauern auf das Meer zu. Am Strand finde ich mich dann zwischen Badegaesten wieder, die auf feinen Gartenmِoebeln sitzend, mit Sonnenschirmchen verzierte Getraenke zu sich nehmen. Sogleich kommt ein Security-Guard auf mich zu: “Welcome to Five-Star Hilton. Do you have a reservation.”
Erstaunlicherweise steht der Guard meiner Campingidee recht aufgeschlossen gegenüber und empfiehlt mir, zur Lagune zu fahren und dort am Strand zu zelten: “No Problem for a few days”. Um zur Lagune zu gelangen, muss ich ein Stück den Weg zurückfahren. Dabei entdecke ich dann die Ortschaft Dahab noerdlich der Lagune. Der Ort ist voll von kleinen, teilweise recht netten Hotels und Uebernachtungsmoeglichkeiten. Im “Aussie-Camp” frage ich nach einem Platz für mein Zelt und nehme schliesslich eine kleine Hütte in Strandnaehe. Der Preis von umgerechnet nicht einmal 4 Euro pro Nacht hat mich überzeugt.
Dahab ist proppevoll mit Tauch-Touristen. Ueberall werden Flossen, Taucherbrillen und Neoprenanzüge durch die Gegend geschleppt, auf Autos verladen oder vor den Hütten und Hotels zum trocknen ausgebreitet. Abends komme ich mit Jeff aus England ins Gespraech. Der sentimentale Althippie trauert den guten alten Zeiten nach, als Dahab noch ein kleines, verschlafenes Dorf war. Dann wurde es erst zu einer Hippie-Hochburg und spaeter zu einem Taucher Hotspot. Aber am liebsten, und sehr ausgiebig, erzaehlt er mir von seinem Motorrad-Trip von England nach Israel in den Siebzigern. 5.000 Kilometer mit einem Sozius auf LSD.
Die Zeit in Dahab geht mit einer Inspektion am Moped und Faulenzen am Strand schnell vorbei. Eigentlich will ich fünf Tage bleiben und ordentlich ausspannen. Mit dem Chef vom Aussie-Camp komme ich ins Gespraech und er hat Zweifel, dass ich das Moped mit auf die Faehre nach Hurghada nehmen kann. Er ist der Meinung, die Faehre, die Autos und Motorraeder transportiert, waere eingestellt. Im Internetcafé finde ich eine Seite einer Faehrlinie, die Preise für Fahrzeuge ausgeschrieben hat. Aber ist die Seite aktuell? Von jetzt an frage ich fast jeden, den ich treffe, nach der Faehre. Einige glauben, dass die Faehre noch faehrt, die meisten aber sind der Meinung, dass sie nicht faehrt. Als dann auch der Herr vom ِoertlichen Reisebüro erklaert “Only Passenger”, ist meine Urlaubstimmung verflogen. Das bedeutet einen Umweg von 1000 Kilometern.
Am naechsten Morgen breche ich auf nach Sharm el Sheik. Wenn die Faehre faehrt, kann ich sie am selben Abend noch nehmen. Falls nicht, starte ich gleich durch in Richtung Suez-Kanal. Für die 90 Kilometer nach Sharm brauche ich etwas mehr als zwei Stunden. Dort angekommen, führt mich mein Weg schnurstracks zum Hafen. Das Gelaende ist abgesperrt und davor sitzen einige Leute im Schatten. Ja, Hurghada mit dem Motorrad geht. Aber nicht mehr heute: “The Ferry is cancelled today.” Das naechste Schiff faehrt erst am Montag. Nun muss ich also doch in Sharm el Sheikh übernachten.
Auf der Suche nach einem günstigen Hotel kreuze ich durch die Stadt und klappere zig Hotels ab. Die Preise sind unglaublich. Am Ende entscheide ich für das billigste, aber immer noch horrend teure Hotel im Nachbarort. Nach der Sucherei habe ich 90 Kilometer mehr auf dem Tacho. Da haette ich auch nach Dahab zurückfahren koeِnnen.
Als ich am Montag zum Hafen fahre, bin ich froh, Sharm el Sheikh bald hinter mir lassen zu kِoennen. Am Hafen treffe ich auf die selben Leute, die vor dem Hafentor im Schatten sitzen. Und auch ihre Begrüssung kommt mir bekannt vor: “The Ferry is cancelled today. Tomorrow, no problem”. Die Begründungen, die sie für den Ausfall liefern, wechseln minütlich. Irgendwann aber ist klar, dass nicht abzusehen ist, wann oder ob überhaupt in der naechsten Zeit eine Faehre ablegt.
Im Laufe des Nachmittags gesellt sich zu den zahlreichen Taxen am Hafen ein Bus, der einen Ersatztransfer für die ausgefallene Faehre anbietet. Zum Faehrpreis kann man auf dem Landweg nach Hurghada mitfahren. Die Schwalbe will der Fahrer aber nicht mitnehmen. Erst der Chef des Busfahrer, der irgendwann aufkreuzt, wittert ein Geschaeft. Nach zaehen Preisverhandlungen bauen die Beiden schliesslich die letzte Sitzreihe des Busses aus und wir zwaengen die Schwalbe zwischen die verbliebenden Stühle. Damit die Heckklappe zugeht, muss ich noch das Vorderrad ausbauen. Dann geht es los. 500 Kilometer nach Norden zum Suez-Tunnel und dann auf der anderen Seite wieder 500 Kilometer zurück nach Süden. Nach zehn Stunden erreiche ich den Ort, an dem ich eigentlich nach neunzig Minuten Faehrfahrt haette ankommen sollen. Hurghada.
Da es bereits fast Drei Uhr ist, verzichte ich auf ein Hotel. Ich will den Sonnenaufgang abwarten und dann gleich weiterfahren. Ich finde ein Café, in dem noch was los ist und trinke ein Tee nach dem Anderen. Um sechs Uhr ragt die Sonne endlich über die Haeuser und es ist warm genug weiterzufahren. Mein Weg führt mich weiter nach El Quseir. Hier will ich Freunde treffen, die hier Urlaub machen und eventuell eine Nacht bleiben. Am Ende werden es zwei Tage erholsamer Urlaub in einem Ressort-Hotel mit allem Drum und Dran. Vielen Dank für die Einladung.
Von El Quseir geht es weiter am Roten Meer entlang nach Marsa Alam. Von hier aus muss ich die Stichstrasse in Richtung Nil nehmen, um nach Assuan zu gelangen. In vielen Reiseberichten habe ich vor Beginn der Reise gelesen, dass man den Checkpoint am Anfang dieser Strasse nicht ohne Genehmigung passieren darf. Ich habe trotzdem diese Route gewaehlt, da man entlang des Roten Meeres am weitesten in Richtung Süden kommt, ohne von der laestigen Konvoi-Pflicht behelligt zu werden. Auf der Alternativroute am Nil entlang, werden Touristen an den Checkpoints gesammelt und dürfen nur in Konvois weiterfahren.
Am Checkpoint werde ich tatsaechlich gestoppt und darf nicht passieren. Ich kehre um und suche mir einen Pick-Up Fahrer der bereit ist, mich durch den Checkpoint zum Nil zu bringen. Schnell werde ich fündig und verlade die Schwalbe auf das Auto von Yussuf. Wir einigen uns auf eine Preis für eine Fahrt bis Assuan. Für die Genehmigung, die wir nun für die Polizeisperre brauchen, verabreden wir eine kleine Geschichte: Ich haette eine Panne und müsste ganz schnell nach Assuan, weil dort Freunde mit Ersatzteilen warten. Das klappt ganz gut, dennoch ist Yussuf unglaublich nervِs und faengt bei der Polizei staendig an zu Schwitzen. Spaeter erfahre ich, dass er noch nie eine Genehmigung für diese Strecke hatte und nicht so recht weiss, was ihn erwartet. Unterwegs müssen wir immer wieder lange an den vielen Checkpoints warten. Richtig nervig wird es dann im Nil-Tal. Hier sind die Sperren teilweise nur einige Hundert Meter von einander entfernt und einige der Polizisten verlangen Geld fürs Weiterfahren. Wir sind uns einig, nichts zu zahlen und so müssen wir eben warten. Für die 400 Kilometer von Marsa Alam nach Assuan brauchen wir schliesslich neun Stunden.
Um Drei Uhr morgens falle ich todmüde ins Bett. Hier in Assuan muss ich schnellstmِoeglich meine Weiterfahrt in den Sudan regeln. Die Einreise erfolgt per Faehre über den Nasser-Stausee. Dieser Weg ist der einzig offene Grenzübergang (zumindest für Auslaender) in den Sudan und dementsprechend begehrt sind die Tickets. Das Boot faehrt einmal die Woche am Montag und kommt einen Tag spaeter in Wadi Halfa im Sudan an. Am Dienstag laeuft mein Visum ab.
Da heute Freitag ist, hat das Ferry-Office geschlossen und ich erhalte lediglich die Info, morgen um 9 Uhr wiederzukommen. Am Samstag stehe ich pünktlich vor dem Faehrbüro. Mit mir warten noch zahlreiche andere Europaeer, die auf die Faehre wollen. Hier treffe ich auch wieder auf Christoph und Gideon. Die Beiden haben eine ausgedehnte Ruhepause auf dem Sinai eingelegt und dann noch vier Tage in Cairo auf die Visa-Verlaengerung für den Sudan gewartet. Gemeinsam gehen wir das Ausreise-Prozedere an. Aus dem Faehrbüro werden wir nach einigem Warten wieder weggeschickt. Zuerst sollen wir zum Traffic-Court und einen Stempel abholen, mit dem wir die Mopeds dann bei der Traffic-Police abmelden koeِnnen. Dort angekommen, treffen wir wieder auf andere Europaeer, die bereits seit Stunden hier warten. Der Herr mit dem Stempel will einfach nicht auftauchen. Die Wartzeit wird genutzt, um Reisegeschichten auszutauschen und die Gerüchteküche anzuheizen. Niemand weiss genau, wann und wie die Fahrzeuge mit nach Wadi Halfa kommen. Jeder weiss etwas zu Berichten, was ihm zu Ohren gekommen sei: Heute Nachmittag. Morgen. Montag. Nach und nach verdichten sich dann die Informationen, dass eine Gruppe Overlander ein ganzes Transportboot gemietet hat. Hier ist noch Platz. Abfahrt: Morgen früh.
Als wir den Stempel endlich bekommen, hat die Traffic-Police laengst geschlossen. Wir probieren es dennoch und betreten die Polizei-Wache durch den Hintereingang. Hier ist man maechtig genervt von uns und will und so schnell wie moeِglich wieder loswerden. Wir bleiben aber hartnaeckig und flunkern den Beamten vor, unser Boot faehrt heute Abend und wir brauchen die Abmeldebestaetigung. Irgendwann merken sie, dass sie uns am schnellsten loswerden, wenn sie den Wisch ausstellen und abstempeln. Geschafft.
Zurück im Ferry-Office erhalten wir dann die Passagier-Tickets für uns. Die Mopedverschiffung regelt man direkt im Hafen. Der Ferry-Company Chef Mr. Salah sichert uns zu, die Motorraeder am Montag auf der Gepaeckschute mitnehmen zu kِoennen. Für uns erِffoenen sich dadurch zwei Optionen. Wir kِoennen die Mopeds mit den Overlandern mitschicken oder am Montag verladen. Diese Sicherheit sorgt fuer ein gutes Gefühl.
57. Tag
Aqaba - Nuweiba
58. Tag
Nuweiba - Dahab
59. - 60. Tag
Dahab
61. Tag
Dahab - Sharm
62. Tag
Sharm
63. Tag
Sharm - Hurghada
64. Tag
Hurghada - El Quseir
65. Tag
El Quseir
66. Tag
El Quseir - Assuan
67. - 69. Tag
Assuan







22 Kommentare bisher, Kommentar hinterlassen?
basti
Heyho Bruderherz
Schön wieder was von dir zu lesen……Afrika ist erreicht!
Respekt,Alter!
Deine Bilder sind großartig…….
Viele Grüße von uns 3en aus der Meise!
22. November 2008
basti
….super schnelle Antwort von dir


Danke für den Tipp……habe die Meise in deinen Bildern entdeckt
The Meise is watching u
23. November 2008
Alexander
Wow, Glückwunsch! Ich freu’ mich immer wenn du von einer neuen Etappe berichtest! Da setz’ ich mich dann ganz gemütlich zum Frühstück, lese den Bericht und schweife ab…
Weiterhin gute Reise!
23. November 2008
Frosti
Super !
Bald habt ihr beide /(schwalbe ) es geschafft .
Deine fotos sind mit deinen Bericht sehr eindrucksvoll .
wie klappt es eigentlich mit der betankung ?
man ist das spannend …..
Ich drücke Dir die Daumen
23. November 2008
Broti
Hi Florian!
Danke für den tollen Bericht!
Hast Du eigentlich mal ausgerechnet wann Du Bergfest hast? Kann ja gar nicht mehr so weit sein, oder? Auch ich bin gespannt auf Deine Bericht aus dem Sudan - und ich fiebere meinem “Moped-Traumland” Äthiopien entgegen und freue mich, daß Du schon dort bald durchfliegen wirst. Weiterhin gute Reise!
Peter
23. November 2008
GGIR
HAllo Florian,
nun hast Du Afrika erreicht und bist auf dem Sprung über den Nasser Lake. Dir und Deinen Mitfahrern wünsche ich eine gute Überfahrt!
Hals und Beinbruch für die Strecke nach Kartun.Bleib gesund und
melde Dich wieder.
herzliche Grüße
GGIR
24. November 2008
Georg
Hallo
Respekt kommst ja ganz gut voran. Kann deine Tour gut nachvollziehen sind auch Anfang des Jahres da Lang . Vieleicht können wir uns sogar treffen sind Anfang Januar wieder in Addis und fahren weiter nach Dar ES Salam . Schau doch mal auf unsere Seite zwecks infos.
Weiter gute Fahrt und Spaß
Georg
24. November 2008
Broti
An Dich:
Florian wird ja nun in absehbarer Zeit in Uganda eintreffen, wo das wichtige CD-4-Analyse-Gerät so dringend für den Kampf gegen Aids benötigt wird.
Ich selbst habe das bislang auch “zur Kenntnis” genommen und für “gut” befunden - aber nur seine tollen Berichte gelesen und nicht gespendet.
Obwohl ich derzeit nicht viel auf der Kante habe, habe ich eben gespendet. Zwar nur 10,– Euro - aber immerhin. Ich schreibe das, weil ich jeden noch einmal zur Spende ermutigen möchte. Auch wenn es nur 10 oder 5 Euro sind. Wir tun es für den guten Zweck und helfen Menschen, auf deren Leid uns Florian mit seiner tollen Fahrt aufmerksam machen wollte.
Ich werde jetzt jeden Monat überprüfen, ob ich nicht einen so kleinen Betrag locker machen kann.
Du auch?
25. November 2008
Ralf
Hallo Flo,
wir sind gestern wieder gut gelandet! Hatten noch eine schöne Zeit. Hoffentlich klappt alles mit Deiner Fährfahrt. Übrigens wurdest Du und dein Projekt heute bei http://www.ehrensenf.de erwähnt.
Viel Spaß noch Ralf
25. November 2008
Chris
Hallo Flo,
super Sache! Die Berichte sind toll geschrieben. Am liebsten würde ich sofort mitfahren
Gruß Chris
25. November 2008
Diane et Béatrice
Hello Florian
wie geht s ? wir denken auf dich offen….Wo bist du? Wir sind in Tunisia und zuruck nach Franckreich sunday….Das ist fertig fur uns aber wir mochten gern noch reisen….Algeria ist zu gefarlich und Grenze zu Maroc ist geschlossen. Danke fur dein site , wir wird zu Hause sehen . Diane und Beatrice …..citroen
26. November 2008
Oliver
Hallo Florian,
habe gerade bei Ehrensenf über Deine Seite gehört und werde mich mal mit interesse reinlesen. Die gleiche Tour (zu dritt mit MB100) haben wir im Frühjahr diesen Jahres gemacht. Allerdings ohne Ägypten und dafür Saudi Arabien -> Sudan. Nach 4 1/2 Monaten haben wir den “Flitzer” in Nairobi geparkt und sind zurück nach Deutschland. Auf: http://ostafrika2008.blogspot.com/ kannst Du ein paar Eindrücke von den Dir noch bevorstehenden Ländern wie Ethiopien … bekommen, vorausgesetzt Internet fuktioniert (keine wirkliche Chance in Ethiopien). Um den 22. Januar werden wir wieder in Nairobi landen um den südlichen Teil anzugehen. Vielleicht passt das ja zeitlich und wir können uns mal treffen.
Gute Reise weiterhin!
Oliver
26. November 2008
eLISABETH beRNDT
Hallo Florian, toll Deine Bericht.
ich drücke die Daumen für Deine weitere Reise.
Diesmal WEihnachten ohne Dich.
Wir werden an Dich denken.
Elisdabeth
26. November 2008
Morten
Gelesen - genossen! Superfotos! Drück Dir alle Daumen, dass es weiterhin so spannend und eher reibungslos läuft. Pass auf Dich auf1
Ride on
27. November 2008
rumtreiber
Hallo Florian.
Habe Heute im Syburger von deiner Tour gelesen und sogleich im Internet nachgesehen um mehr von dir zu lesen.
Gratuliere dir zu deiner Tour.Das ist ganz was besonderes.
Bin 1990 den gleichen Weg wie du bis Abu Simbel gefahren.Damals mit XLV750. Fast gleiche Situationen wie du erlebt
Als du am 16.09. ab Hamburg los bist,bin ich grade mit meinem
6PS Dieselmoped aus Wladiwostok zurück gekommen.Kann deshalb um so mehr nachempfinden,was es heißt,langsam viele tausende KM zu fahren-erleben.
Wünsche dir viel Kraft,Glück und Durchhaltevermögen……Dieter
29. November 2008
GGIR
Hallo Florian,
unsere Gedanken sind bei Dir und wir hoffen, daß Du ohne
große Schwierigkeiten die Etappe nach Khartum bewältigst.
Paß auf Dich auf und allzeit gute Fahrt wünschen
St und GGIR
30. November 2008
Broti
Mein Gruß geht heute an alle Internet-Provider im Sudan! Bitte die Netzleistung ordentlich hochfahren!
1. Dezember 2008
Bike Sociétié Fuhnering
Hi =)
Sag mal, du transportierst doch unheimlich viel Gepäck auf der Rückbank. Also ich kenne das von unserer Schwalbe das diese schon bei minimaler Belastung (hinten 2 Räder mit Felgen auf Gepäckträger) ziemlich hecklastig wird und der Lenker über 40 km/h ziemlich anfängt zu ruckeln (kaum Kontrolle) weil das Vorderrad nicht aufsitzt auf der Straße. Hast du da ne Lösung? Würde mich über Rückantwort sehr freuen. Verfolge deine Reise nun schon von Anfang an und bin ehrlich begeistert wie ihr Beide das macht.
Wünsche dir noch ne angenehme Reise!
mfg Phil
1. Dezember 2008
mo
moin flo,
hamburg ist grau und kalt. die glühweinabhängigen marodieren durch die straßen und der fc.st.pauli gewinnt.
du siehst manches ändert sich, manches nicht.
auch mal berichte über unbekannte naturdrogen wünscht sich dein persönlicher suchtberater und -forscher
mo
p.s. take care
2. Dezember 2008
Anneke
Hallo Florian,
bin wieder aus dem Krankenhaus raus und kann endlich wieder deine Berichte lesen!
Pass auf dich auf!
Gruß Anneke, Michi und Kalle
3. Dezember 2008
Tobi
Hi,
Habe im Motorradspiegel den Anfang deiner spannenden Reise gelesen. Wollte hier mal schaun wies weiter geht
Hattest für Ägypten und den Sudan ein Carned de passage?
LG, Tobi
http://www.adventure-travel-experience.de
3. Dezember 2008
Ulrich
großartig von Deiner Reise zu lesen. Ich habe mich früher schon recht gut gefühlt, wenn ich am Tag 2x 80 km mit der Schwalbe zurückgelegt habe. Aber es war auch mir immer ein zuverlässiges Gefährt. Mach weiter so. In Gedanken bin ich dabei
9. Dezember 2008
Kommentar hinterlassen zu “Ueber den Sinai nach Afrika”